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60 ArchitektInnen und InvestorInnen informierten sich am Montag vor Ort und aus erster Hand beim Open Day zum NeuBau 3 der Tabakfabrik Linz. Die Veranstaltung markierte auch den Start des zweistufigen, EU-weiten Bieterverfahrens.

11.000 Quadratmeter Grundstücksfläche, auf denen bis spätestens 2023 ein neues Wahrzeichen von Linz entstehen soll, das wichtige Impulse für die Stadtentwicklung setzt: Seit heute, Dienstag, läuft die Markterkundungsphase zum NeuBau 3 der Tabakfabrik Linz. InvestorInnen und ArchitektInnen sind eingeladen, bis Ende April ein aus ihrer Sicht wirtschaftlich tragfähiges Gesamtkonzept in Einklang mit den städteplanerischen Zielen vorzulegen. „Das Bieterverfahren ist in vielerlei Hinsicht innovativ. Die erste Verfahrensstufe ist als Markterkundungsphase ganz bewusst offen gehalten, um möglichst viele Informationen, Anregungen und Ideen zu sammeln. Der sehr gute Besuch bei unserem Open Day deutet darauf hin, dass wir hier viel Input bekommen werden“, sagt Markus Eidenberger, Kaufmännischer Direktor der Tabakfabrik Linz. Auf Basis der Einreichungen aus dem Markterkundungsverfahren wird die Stadt Linz die rechtlichen Bebauungsgrundlagen festlegen. Alle plausiblen Beiträge begründen eine Teilnahmeberechtigung für die anschließende zweite Phase, in der dann verbindliche Angebote zu Preis und Projekt abgegeben werden müssen und eine Beurteilung durch eine Kommission der Stadt Linz erfolgen wird.

Markus Eidenberger, Kaufmännischer Direktor der Tabakfabrik Linz, im Gespräch mit den zahlreichen BesucherInnen. Fotocredit: Ines Thomsen Photography.

„Das enorme Interesse am Open Day verdeutlich die positive Entwicklung von Linz. Es ist ein Symbol dass sich unsere Landeshauptstadt zu einer der innovativsten Städte Österreichs verwandelt“, sagt Bürgermeister Klaus Luger, Aufsichtsratsvorsitzender der Tabakfabrik Linz, der die aus ganz Österreich und teilweise auch aus dem Ausland angereisten InvestorInnen und ArchitektInnen begrüßte. Chris Müller, Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Entwicklung der Tabakfabrik Linz, hat hohe Erwartungen an die Einreichungen der BieterInnen: „Die Tabakfabrik als ein Quellgebiet der Kreativität braucht eine architektonische Entsprechung, eine neugebaute Einfassung, die ihre Funktion verkörpert, verstärkt und in Kombination mit dem Behrens-Bau international sichtbar wird. Nichts anderes als eine fest verankerte soziale Plastik darf als leibhaftige architektonische Ausprägung in den Linzer Himmel wachsen. Eine aus Abbruchtrümmern geborene Ikone, die diesem Ort und seiner vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Bedeutung für Linz Rechnung trägt.“

Chris Müller, Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden der Tabakfabrik Linz, informierte ArchitektInnen und Investoren. Fotocredit: Ines Thomsen Photography

Über den NeuBau 3 der Tabakfabrik Linz

Der NeuBau 3 ist ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Tabakfabrik Linz. Anstelle des nicht denkmalgeschützten Zubaus im Westen, am prominentesten Standort des Areals, soll mit dem NeuBau 3 eine aufsehenerregende neue Landmark entstehen, die der visionären Architektur von Peter Behrens ebenbürtig ist, das einst völlig von seiner Umgebung abgeschottete Fabriksareal öffnet und die gesamte Infrastruktur für die gegenwärtigen wie zukünftigen MieterInnen der Tabakfabrik gewährleistet. Ein Bauwerk, das die östlichen Gewerbegebiete aufwertet und als Magnet zwischen Zentrum und Industriehafen wirkt.